aktuelle Veranstaltungstermine

Stichwort:  Zeitraum ab: 
Ort bzw. PLZ:  Art: 
alle Events anzeigen  neue Suche
Aktuell
 

Weißkohl für die Winterküche

(BZfE) - In der kalten Jahreszeit ist das Immunsystem besonders gefordert. Da stärkt eine gesunde Ernährung mit viel Gemüse und Obst unsere Abwehrkräfte. Ein typisches Wintergemüse ist Weißkohl, der den Körper mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen versorgt. Dazu zählen Provitamin A, Folsäure, aber auch Mineralstoffe wie Kalium und Kalzium. Das Vitamin C wird erst beim Kochen durch die Umwandlung der Vorstufe Ascorbigen freigesetzt. Hinzu kommen Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane.

Der Weißkohl hat in der deutschen Küche eine lange Tradition und ist als Sauerkraut und im deftigen Eintopf bekannt. Das mild-würzige bis süßliche Gemüse schmeckt aber auch roh in einem Salat. Die fein gehobelten Blätter werden mit fruchtigen Zutaten wie Apfel und Mango, Paprika, Möhren und Sellerie, aber auch deftig mit Speck oder Parmesan kombiniert. Dazu passt eine klassische Vinaigrette oder ein leichtes Joghurtdressing mit Limettensaft. Auch in einer feinen Suppe mit einem Hauch Chili ist Weißkohl ein Genuss. Für vegetarische Kohlrouladen werden große Blätter blanchiert und mit Reis und fein geschnittenem Gemüse gefüllt. Anschließend die Rollen kurz anbraten und schmoren.

Vor der Zubereitung muss der Weißkohl nicht gewaschen werden. Entfernen Sie einfach die äußeren Blätter, die das Innere gut geschützt haben. Der Kopf wird geviertelt und der harte Strunk keilförmig herausgeschnitten. Zum Blanchieren den Kohl in schmale Streifen schneiden, und in kochendes Salzwasser geben. Dicke Rippen vorher aussortieren. Bekömmlicher wird das Gemüse mit verdauungsfördernden Gewürzen wie Kümmel, Fenchelsamen oder Anis. Alternativ können Sie den Kohl kurz in Salzwasser kochen, das Kochwasser wegschütten und mit neuem Wasser fertigkochen.

Wer Weißkohl einkauft, erkennt hochwertige Ware an geschlossenen, festen und knackigen Köpfen. Sie sollten keine dunklen Stellen aufweisen. Frische Blätter quietschen, wenn man sie aneinander reibt. Weißkohl lässt sich an einem kühlen, trockenen Ort bis zu zwei Wochen lagern. Reste werden an der Schnittstelle mit Folie abgedeckt und im Kühlschrank aufbewahrt.

Heike Kreutz, www.bzfe.de


 
Aktuell
 

Mairübchen - das 2-in-1-Gemüse

(BZfE) - Mairübchen - auch Mairübe oder Navette (französisch für Speiserübe) - haben jetzt Saison. Und diese Saison ist superkurz: nur im Mai bis Juni sind sie auf dem Wochenmarkt zu finden.

Die etwa fünf Zentimeter dicken, weißen und fast kugelrunden Rüben sind reichlich belaubt. Vor der Zubereitung müssen die Rübchen geschält werden - nicht zu dünn, denn die Schale ist. Dann kann man sie raspeln und in Rohkost verwenden; die dezente Schärfe erinnert an Radieschen. Die Knollen lassen sich ebenso gut kochen, dünsten sowie in dünne Scheiben geschnitten auch braten. Als Beilage passen sie prima zu allen Fleischgerichten.

Das Laub an den langen Stielen kann man unabhängig von den Rübchen roh oder gedünstet zubereiten; ähnlich wie Spinat oder Rübstiel. Damit sind Mairübchen gewissermaßen ein "Zweinutzungs-Gemüse". Aber Obacht: Das Laub wird sehr schnell welk, selbst im Kühlschrank bleibt es nur zwei bis drei Tage knackig. Das ist wohl auch der Grund dafür, dass Mairübchen kaum in den Gemüseabteilungen des Lebensmittelhandels zu finden sind. Sie kommen fast ausschließlich feldfrisch direkt vom Erzeuger auf die Wochenmärkte, also aus dem regionalen Anbau. Das Blattwerk muss gründlich gewaschen werden, denn anhaftende Erde ist der Normalfall.

Mairübchen sind energiearm (32 Kilokalorien pro 100 Gramm), enthalten nennenswerte Mengen Ballaststoffe (3,5 Gramm) und Vitamin C (14 Milligramm). Vitamine und Mineralstoffe sind besonders in den Blättern enthalten.

Weitere Informationen finden Sie auf der angegebenen Website des Autors.

Stand: 17.05.18


 
#treffer#


#news#
 
Zurück zur Startseite