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Hintergrundinfo

Inhaltsstoffe: ein kleiner Ratgeber

Was ist wirklich drin in Tuben, Tiegeln, Dosen, Töpfchen und Flaschen, die natürliche Pflege und Schönheit versprechen? Wer das wissen will, muss sich die Verpackungen der Kosmetika oder die Beipackzettel ganz genau ansehen. Denn dort müssen die Inhaltsstoffe mit so genannten INCI-Bezeichnungen deklariert werden.

INCI steht für "International Nomenclature Cosmetic Ingredient".Die Inhaltsstoffe der Produkte werden in abnehmender Reihenfolge ihres Gewichtes angegeben. Unterschieden wird nach drei Klassen:

Basisstoffe sind Substanzen, die jede Haut benötigt und die meist auch in der Haut vorkommen, wie Fette und Öle. Zu den Basisstoffen werden auch Mineralölprodukte wie Vaseline oder Paraffinöl gezählt, die, physiologisch gesehen, aber hautfremde Stoffe sind. Sie reduzieren die Eigenregeneration der Haut und sollten vermieden werden.
Wirkstoffe werden dann verwendet, wenn neben den pflegenden Basisstoffen spezifische Effekte erwünscht sind. Dazu gehören etwa Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E und Milchsäure. Pflanzenextrakte werden mit ihrem botanischen Namen bezeichnet.
Hilfsstoffe dienen weniger der Haut, sondern verleihen dem Produkt zusätzliche Eigenschaften. Zahlenmäßig übertreffen die Hilfsstoffe in konventionellen Kosmetika nicht selten die Summe der Basis- und Wirkstoffe. So steht die INCI-Bezeichnung "Perfume" für ein Stoffgemisch von teilweise mehr als hundert, im Einzelnen nicht deklarierten Einzelkomponenten. Für Allergiker ist "Perfume" ein deutlicher Hinweis, das Präparat vorsichtig zu testen oder gar nicht zu kaufen.

Was ist in der Creme? Das Meiste steht auf der Verpackung.


 



 
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