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Hintergrundinfo

Augen auf beim Blumenkauf!
Eine kleine Siegelkunde

Bioland-Gütesiegel
Die meisten Öko-Schnittblumen-Betriebe sind unter dem Bioland-Gütesiegel zertifiziert. Sie garantieren das höchste Maß an nachprüfbaren Umweltstandards. Die Verwendung von chemischsynthetischen Pflanzenschutz- und Düngemitteln wird überflüssig, weil die Blumen in möglichst intakten Ökosystemen angebaut werden. Die Blumen legen keine weiten, energieverbrauchenden Transportwege zurück, und für die Menschen in der näheren Umgebung werden Arbeitsplätze geschaffen.

Das Grüne Zertifikat (DGZ)
Das Grüne Zertifikat gibt den Verbraucherinnen und Verbrauchern im Bereich des konventionellen Blumenanbaus Hinweise auf umweltgerechte Produktion. Dieses Umweltlabel geht über gesetzliche Vorgaben hinaus und garantiert, dass die Betriebe nachhaltig mit Blick auf Düngung, Pflanzenschutz und Energieverbrauch arbeiten. Die Betriebe werden regelmäßig durch anerkannte, neutrale Prüfungsorganisationen überprüft. Leider hat sich dieses Siegel auf dem Markt noch nicht genügend durchgesetzt.

MPS-Siegel
Bei unseren Nachbarn in den Niederlanden gibt es das "Umweltprogramm Zierpflanzen", kurz: MPS - Milieu Programma Sierteelt. Das MPS-Siegel gibt den Kundinnen und Kunden Hinweise auf ökologisch verantwortliche Produktionsmethoden, und zwar von der Zucht der Blumen bis zu ihrem Verkauf. Die Kritik von Umweltgruppen, VerbraucherInnen und Politik am horrenden Verbrauch an Düngemittel und Energie bewirkte in den Niederlanden ein Umdenken. "Die Sorgen um Morgen" riefen die Verantwortlichen auf den Plan. Das Resultat ist, dass die Niederländer meist preiswerter als deutsche Betriebe sind. Dies wird möglich durch ausgeprägte Monokulturen, ein hohes technisches Niveau sowie staatliche Subventionen für Energie.

Quelle: Rosige Aussichten 100 plus der Kfd Münster


 



 
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