aktuelle Veranstaltungstermine

Stichwort:  Zeitraum ab: 
Ort bzw. PLZ:  Art: 
alle Events anzeigen  neue Suche
  
Nachrichten

Der Stifter des Alternativen Nobelpreises: Jakob von Uexküll
Portait eines Visionärs

Der 'Right Livelihood Award' (RLA) wurde 1980 von Jakob von Uexküll gestiftet, Schriftsteller, Vortragender und- professioneller Briefmarkensammler. Er ist schwedisch-deutscher Nationalität; sein Großvater galt als einer der berühmtesten Biologen seiner Zeit.

Nach Verkauf seiner philatelistischen Sammlung (Wert:1 Million Dollar) hob er den RLA aus der Taufe, der jährlich (mit Hilfe privater Sponsoren) einen Preis im Werte von 270.000 Dollar vergibt. Zwar gilt in Schweden der Nobelpreis als höchste Auszeichnung, die das Land zu vergeben hat; doch anerkennt dieser Preis vornehmlich Wissen und Werk westlicher Forscher. Uexküll empfand dies als zu einseitige Antwort auf die Herausforderungen, der die Menschheit heute gegenübersteht. Er wollte die Anstrengungen all jener auszeichnen, die mit praktischen Beispielen zu Wasser, Luft- und Bodenverschmutzung, Gefahren nuklearer Bewaffnung, Missbrauch von Menschenrechten etc. hervortraten. So rief er den RLA ins Leben, da die Nobelpreisstiftung an einer Förderung solcher Projekte nicht interessiert war. Der RLA wird genau einen Tag vor der Preisverleihung des Nobelpreises im schwedischen Parlament vergeben und wird daher oft als Alternativer Nobelpreis bezeichnet.

In Anerkennung seiner Verdienste nominierte die Partei der Grünen Uexküll als Kandidat für die Europaparlamentswahlen. Er ist ebenfalls Mitbegründer von 'The Other Economic Summit' (Toes), war Mitglied im Board von Greenpeace und beschäftigt sich seit einer Weile mit der Idee eines Weltzukunftsrates, die von verschiedenen Organisationen mit großem Interesse aufgenommen worden ist.
Sein Motto für den RLA lautet:

Der RLA zielt darauf ab, dem Norden dabei zu helfen, Weisheit zu finden im Umgang mit seiner Wissenschaft, und dem Süden zu helfen, eine Wissenschaft zu entwickeln, die seinen Traditionen Raum gibt!


Quelle: Goethe Institut 2005


 
#treffer#


#news#
 
Zurück zur Startseite