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Hintergrundinfo

Naturmatratzen tun Mensch und Umwelt gut

Naturmatratzen sorgen nicht nur für erholsamen Schlaf, sie sind auch die Umwelt- und klimafreundlichere Alternative zu herkömmlichen Matratzen. Morgens fit aufwachen sollte im Prinzip ganz einfach sein. Man braucht nicht mehr als Ruhe, ausreichend Sauerstoff, eine gute Bettdecke und vor allem die richtige Matratze. Doch wie findet man die?

Eine kleine Faustregel hilft: Optimal entspannen kann der Körper auf einer Matratze, die genau da nachgibt, wo die Rundungen des Schläfers am stärksten ausgeprägt sind, im Schulter- und Beckenbereich. Merkt man beim Probeliegen, dass der Körper dort einsinkt, liegt man gut, denn die Wirbelsäule kann eine gerade Haltung einnehmen und die Muskeln lassen los.
Vorsicht ist jedoch geboten vor zu viel Bequemlichkeit. Ohne es zu merken, drehen wir uns während der Nacht viele Male von der einen auf die andere Seite, damit die Bandscheiben auch im Schlaf durchblutet und regeneriert werden. Spätestens hier wird Naturlatex das Material erster Wahl, denn im Gegensatz zu vielen High-Tech-Materialien ist er zwar ausgezeichnet punktelastisch, federt dann aber wieder in seine Ausgangslage zurück und unterstützt so die nächtliche Bewegung.
Die individuell angenehme Schlaftemperatur regeln Naturmatratzen über die Auflage. Wer leicht friert, dem bietet Schurwolle ein gutes Wärmepolster, Leinen und Baumwolle kühlen im Sommer, Rosshaar sorgt für ein trockenes Schlafklima.
In Punkto Umweltschutz liegen Naturmatratzen dann klar vorn. Naturlatex wird aus der Milch des Kautschukbaumes gewonnen, der wie alle Pflanzen der Luft das Klimagas CO2 entnimmt. Wird eine Naturlatexmatratze am Ende der Nutzung verbrannt, entweicht dabei nicht mehr als diese Menge CO2. Studien haben ergeben, dass Naturlatex von der Pflanzung bis zum fertigen Produkt eine vielfach günstigere Energiebilanz aufweist als vergleichbare synthetische Produkte aus Erdöl.
Naturlatex ist allerdings kein geschützter Begriff, jedes Mischungsverhältnis mit Naturanteil darf sich so nennen. Nur Gütezeichen garantieren, dass der Latexanteil an der Matratze 100% Natur ist. Orientierung bietet das Siegel des Qualitätsverbandes umweltverträglicher Latexmatratzen (QUL). Bei QUL-zertifizierten Matratzen stammt zudem die Baumwolle für die Bezüge in den allermeisten Fällen aus kontrolliert biologischem Anbau, auf den Einsatz gefährlicher Pestizide wird bewusst verzichtet. Entscheidend für die Gesundheit: Alle Materialien werden regelmäßig streng auf Schadstoffe kontrolliert.
Trotz der vielen Vorteile stagniert aber der Marktanteil von Naturmatratzen im Inland seit Jahren. "Wir erleben dagegen derzeit eine erhöhte ausländische Nachfrage nach unseren Naturmatratzen", erklärt Annette Esklony vom QUL. "Es scheint so, als ob die Länder, die neu in das Thema Umweltschutz einsteigen, den klaren Blick auf die positiven Eigenschaften haben. Dort werden Naturmatratzen nicht als Nischenprodukt sondern als Innovation gesehen. Gerade auch wegen der ausländischen Besucher werden dieses Jahr wieder einige QUL-Mitglieder wie die Firmen Ruhe&Raum, Dormiente, Sembella oder Elzacher Matratzen auf der Internationalen Möbelmesse Köln vom 19.-25. Januar ausstellen. "

Haben Sie Interesse an Naturmatratzen dann schauen Sie doch mal rein beim Concept Naturhaus.

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