Nachrichten

USA: "Superunkräuter" durch Gentechnik-Pflanzen?

Landwirte in den USA bekommen zunehmend Probleme mit Unkräutern, die gegen bestimmte Herbizide resistent geworden sind. Eine aktuelle Studie sieht den großflächigen Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen als Ursache.

Dass der Einsatz von Herbiziden früher oder später dazu führt, dass resistente Unkräuter auftreten, ist seit den siebziger Jahren bekannt. Das Auftreten resistenter Unkräuter wird von der Weed Science Society of America in einer öffentlich zugänglichen Datenbank dokumentiert. In dieser Datenbank sind zur Zeit weltweit 194 Arten mit 341 so genannten Biotypen - das sind lokale Populationen einer Art - dokumentiert, die gegen mindestens ein Herbizid resistent sind. Die meisten herbizidresistenten Unkräuter treten in den USA auf.

In einer im November 2009 in den USA erschienenen Studie vertritt der Autor Charles Benbrook die Auffassung, der Anbau gentechnisch veränderter herbizidresistenter Nutzpflanzen verschärfe die Problematik der resistenten Unkräuter. In den USA wird rund die Hälfte der gentechnisch veränderten Pflanzen weltweit angebaut. Den größten Anteil machen Pflanzen aus, die gegen das Breitbandherbizid Glyphosat (bekannt unter dem Markennamen Roundup) resistent sind.

Den vollständigen Artikel finden Sie hier.