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Erleben, naschen und genießen
Bio-Aktionswoche in der Hauptmensa des Studentenwerks Hannover

In der Woche vom 20. - 24.10.2008 veranstaltete das Studentenwerk Hannover in Zusammenarbeit mit dem Umweltzentrum Hannover e.V. eine Bio-Aktionswoche in der Hauptmensa Callinstraße.

Küchenmeister Jens Grabig und sein Team boten den Gästen ein besonderes Gaumenerlebnis. Täglich standen auf dem Speiseplan vier abwechslungsreiche Menüs aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft.

"Bereits seit Ende der 1990er Jahre verarbeiten wir in der Hauptmensa Hannover ökologisch erzeugte Produkte. Derzeit werden an der Bio-Line im Semester täglich 600 Essen ausgegeben", erklärt Grabig. Jetzt erhielt das Studentenwerk hierfür die Bio-Zertifizierung.

Mit der Aktionswoche wollen das Studentenwerk Hannover und U.plus -die Agentur für Umweltkommunikation des Umweltzentrum Hannover die Gäste auf dieses besondere Angebot aufmerksam machen. "Tue Gutes und rede darüber", so das Credo von Grabig. Der Erfolg gibt ihm recht: In der Aktionswoche gingen 5.000 Bio-Essen an Bio-Line und Marktstand über den Tresen.

Im Foyer der Hauptmensa konnten sich die Gäste bei den Mitarbeitern des Umweltzentrums über biologisch angebaute Lebensmittel informieren. Am Stand von Bioland-Gärtner Frederic Pein gab es Kostproben 'exotischer' Wurzelgemüse, wie Gelbe Beete, Mairübchen oder Wurzelpetersilie. Die Deutsche See lockte mit Bio-Fischstäbchen, der Bio-Großverbraucherservice nabuko mit Fruchtjoghurt und Müsli. Für die Erfrischung zwischendurch sorgte Bionade.

Die Aktion ist Teil der niedersächsischen Bio-Mensa-Aktionstage, die am 16.10.2008 vom niedersächsischen Minister für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Hans Heinrich Ehlen in Osnabrück eröffnet wurden. Insgesamt neun Bio- Mensa-Aktionstage finden im Oktober und November 2008 in Osnabrück, Hannover, Emden, Wilhelmshaven und Göttingen statt. Durchgeführt werden die Aktionstage von U.plus - der Agentur für Umweltkommunikation des Umweltzentrum Hannover e.V. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Rahmen des Bundesprogramm Ökologischer Landbau und der Niedersächsischen Lottostiftung aus Erträgen von BINGO! Die Umweltlotterie.