Hintergrundinfo

Walnüsse - viel Fett und trotzdem gesund
Verbraucherzentrale: Täglich eine Handvoll knacken

Walnüsse senken den Cholesterinspiegel und damit das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen. Das ist in mehreren Langzeitstudien nachgewiesen worden. So zählen 68 Prozent der Fettsäuren in Walnüssen zu den mehrfach ungesättigten, dabei ist der Gehalt an der unentbehrlichen Alpha-Linolensäure, einer Omega-3 Fettsäure, mit 7,5 g pro 100 g sehr hoch. Aber nicht nur die gesunden Fettsäuren haben eine positive Wirkung, sondern auch der Gehalt der Aminosäure Arginin, den Vitaminen E und Folsäure sowie den Mineralstoffen Kalium und Magnesium. Von allen ist in Walnüssen reichlich vorhanden. Bei der Menge von 140 g pro Woche - vier bis fünf Nüsse täglich - muss niemand mehr Pfunde durch den hohen Fettanteil (65 Prozent) fürchten.

Die gesunden Walnüsse kann man leicht in die tägliche Ernährung integrieren, zum Beispiel im Müsli, in Salaten, beim Knabbern oder auch durch die Wahl eines Nussbrotes. Walnüsse mit heller Schale wurden in der Regel gebleicht. Bionüsse, Walnüsse vom Bauernmarkt oder aus dem eigenen Garten haben dagegen eine dunkle Schale.

Wegen ihres hohen Fettgehaltes werden Nüsse schnell ranzig, deshalb verbraucht man zerkleinerte oder gemahlene Nüsse am besten sofort oder lagert sie luftdicht verpackt für kurze Zeit im Kühlschrank bzw. Gefrierschrank. Nüsse, die bitter oder ungewöhnlich schmecken, auf keinen Fall essen. Sie können verschimmelt sein und enthalten dann das Krebs erzeugende Schimmelpilzgift Aflatoxin.

Auch das Walnussöl ist für die kalte Küche empfehlenswert. Auch hier gilt, die angebrochene Flasche im Kühlschrank aufbewahren und in wenigen Wochen verbrauchen.

Telefonische Beratung gibt es zum Thema auch am Verbrauchertelefon unter 09001 79 79-05, montags 10 bis 16 Uhr für 1,50 Euro/Minute aus dem deutschen Festnetz - Mobilfunkpreise abweichend.