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Grüne fordern einheitliches Umwelt-Siegel für die IT-Branche
"Green-IT": GRÜNE loben CeBit-Macher zum diesjährigen Schwerpunkt

Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der Landtagsfraktion, Stefan Wenzel, Bürgermeistern und kommunalen Vertretern, informiert sich am 07. März der Vorsitzende der niedersächsischen GRÜNEN, Raimund Nowak auf der CeBit in Hannover über das Thema "Green-IT". Nowak lobte die Deutsche Messe AG für die Schwerpunktsetzung der diesjährigen CeBIT. Nach der letztjährigen Industrie-messe, bei der Energieeffizienz und regenerative Energien im Vordergrund standen, widmet sich erneut eine internationale Leitmesse in Hannover einem Ökothema.

"Bei der Steigerung der Energieeffizienz in der IT-Branche sind enorme Fortschritte gemacht worden", sagte Nowak. Der weltweite Ausbau der Informations-Technologie mache aber erhebliche weitere Anstrengungen notwendig. So zeige eine Untersuchung der US-Umweltschutzbehörde, dass sich der Stromverbrauch bei heutiger Rechnertechnologie innerhalb von fünf Jahren fast verdoppeln wird.

Insbesondere in Rechenzentren, aber auch am heimischen PC könne der Energieverbrauch mit heutiger Technik bereits halbiert werden. "Die GRÜNEN fordern daher ein einheitliches Label, für energiesparende Geräte. Ähnlich wie bei Kühlschränken muss für den Endverbraucher erkennbar sein, mit welchem Gerät er wenig Strom verbraucht, er die Umwelt schonen und Geld sparen kann", forderte Nowak. Dies gelte insbesondere auch für Rechenzentren, in denen erhebliche Einsparungen möglich seien.

Zu Green-IT gehöre jedoch deutlich mehr als Stromsparen. "Die CeBit muss künftig bei Umweltfragen den gesamten Lebenszyklus der IT-Geräte in den Fokus rücken, von der Gewinnung der Rohstoffe über die Herstellung bis hin zur Verschrottung", so Nowak.

Die GRÜNEN informieren sich zudem auf der CeBit über Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung und Verwaltungsmodernisierung. "Rathaus und Bürger können durch das Internet viel enger zusammenrücken. Gerade mit Blick auf die zunehmende Politikverdrossenheit müssen die Kommunen diese Möglichkeiten konsequent zur direkten Beteiligung nutzen", fordert Nowak.

Quelle: www.gruene-niedersachsen.de