Hintergrundinfo

Altbausanierung
50 % Energieeinsparung sind kein Problem!

Der Umbau eines in den 1960er Jahren gebauten Hauses in ein Niedrigenergiehaus (NEH), scheint ein teures und schwieriges Unterfangen zu sein. Doch mit einer zinsgünstig finanzierten Modernisierung, guter Planung und handwerklicher Qualität, ist es möglich den Energieverbrauch eines alten Hauses so zu senken, dass es weniger verbraucht als ein vergleichbarer Neubau. Die Energie Ingenieure, Frank Polzin und Gültekin Kirci, aus Hannover begleiteten den Umbau eines Mehrfamilienhauses in Garbsen mit 13 Wohneinheiten zu einem NEH.

"Die Eigentümer des Gebäudes wussten um den mäßigen energetischen und baulichen Standard Ihres Gebäudes", so Frank Polzin. Aber was genau könnte man tun, und vor allem, welche Kosten wären mit einer Modernisierung verbunden? Kann das überhaupt wirtschaftlich sein? Die Energieberater starteten mit einer Vor-Ort-Energieberatung: Dabei zeigt sich, wieviel Energiekosten mit verschiedenen Sanierungsmaßnamen eingespart werden können. Im nächsten Schritt werden für jede Maßnahmenvariante die Investitionskosten beziffert und die möglichen Finanzierungsmöglichkeiten aufgezeigt. Der so aufgestellte Sanierungsfahrplan enthält folgende Informationen:

· Ist-Zustand der Gebäudehülle und der Anlagentechnik
· Notwendige Maßnahmen zum Erhalt des Gebäudes
· Maßnahmenpakete zur Verringerung der Heiz- und Stromkosten
· Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermittel (z.B. Zuschüsse)
· Kosten und Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen

"Nachdem wir alle Optionen mit den Bauherren erörtert und ausgiebig mit Ihnen diskutiert haben, entschieden sie sich schließlich für eine Komplettmodernisierung des Gebäudes. Unter den gegebenen Voraussetzungen stellte dies die wirtschaftlichste Alternative dar", erläutert Gültekin Kirci.

Mit diversen Maßnahmen gelang es, den Energieverbrauch des Mehrfamilienhauses um insgesamt ca. 60 % zu senken:

· Heizungserneuerung (Holzpellets-Zentralheizung im Austausch gegen 13 Etagenheizungen)
· dezentrale Lüftungsanlagen
· Solaranlage zur Warmwasserbereitung
· Fensteraustausch
· Kellerdeckendämmung
· Geschossdeckendämmung
· Außenwanddämmung



Ähnliche Projekte - insbesondere auch für Besitzer von Einfamilienhäuser - haben die beiden Energie Ingenieure, Frank Polzin und Gültekin Kirci in den letzten Jahren mehrfach durchgeführt. Seit 2004 hat das Ingenieurbüro Energie Ingenieure seinen Sitz im Umweltzentrum Hannover. Als Kooperationspartner und Mitglied des Umweltzentrums bieten sie kompetente und herstellerunabhängige Beratungen rund um die Themen Energiesparen und Erneuerbare Energien an. Seit September 2006 betreuen die Energie Ingenieure, das "Info- und Beratungszentrum Erneuerbare Energie" im Umweltzentrum.

Die Energie Ingenieure bieten ein breites Spektrum an Beratungs- und Planungsleistungen für Ein- und Mehrfamilienhausbesitzer, die Industrie und das Gewerbe an.
Für private und gewerbliche Hausbesitzer werden neben der vom BAFA geförderten Vor-Ort-Energieberatung und der Beantragung von regionalen und bundesweiten Fördermitteln auch eine Bauherrenbetreuung bei Komplett- und Teilmodernisierungen angeboten. Erfahrung haben die Ingenieure insbesondere bei der Durchführung von Projekten aus dem Bereich "Niedrigenergiehaus- im Bestand". Die Energie Ingenieure bieten ihren Kunden ein vollständiges Leistungspaket: Sie übernehmen alle Planungsaufgaben aus den Bereichen Gebäudedämmung, effiziente Anlagentechnik und Erneuerbarer Energien, inklusive der Ausschreibung und Baubegleitung.

Für die Klimaschutzagentur Region Hannover arbeitet das Ingenieurbüro im Gewerbeenergieberatungsprojekt e.coBizz und der Haus-zu-Haus-Beratungskampagne "Gut Beraten starten". Mit dem Umweltzentrum Hannover sind sie im Rahmen der Sportstättenberatungsprojekte e.coSport und der Umweltberatung für Sportstätten e.coFit tätig.

Energie Ingenieure
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30159 Hannover
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