Hintergrundinfo

Von Ananas über Fenchel bis Zucchini
Steckbriefe wollen noch mehr Lust auf Schulobst und -gemüse machen

Ananas schmecken mit etwas Salz noch viel süßer. Und fast alle Kiwis machen den Milchshake bitter. Bis auf eine Ausnahme. Kleine Experimente und viel Wissenswertes zu 24 Obst- und Gemüsearten aus dem Schulobstprogramm hat das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen (KÖN) jetzt auf Steckbriefen zusammengestellt. Die Steckbriefe sollen Lehrern aber auch Eltern Anregungen geben, wie sie ihren Kindern Obst und Gemüse noch schmackhafter machen können.

"In erster Linie möchten wir erreichen, dass die Kinder die Vielfalt kennenlernen. Wir möchten sie besonders für weniger bekannte Obst- und Gemüsearten interessieren. Dazu dienen die Anregungen für kleine Experimente und die Vorschläge für Geschmackstests", sagt Bettina Stiffel, Projektleiterin im KÖN. Auf einigen Steckbriefen sind auch Tipps fürs Selbstmachen beschrieben, zum Beispiel für die Tomatenanzucht auf der Fensterbank.

Auch die Zubereitung der Obst- und Gemüsearten ist auf den Steckbriefen mit Bildern erklärt. Sie zeigen, wie sich eine Mango entkernen lässt und wie man eine Wassermelone schält. Interessierte können sich die Steckbriefe von der Homepage bioschulobst.de herunterladen.

Folgende Steckbriefe sind jetzt online gestellt: Ananas, Apfel, Aprikose, Banane, Birne, Mandarine und Clementine, Erdbeere, Heidelbeere, Süßkirsche, Kiwi, Mango, Melone, Orange, Pfirsich und Nektarine, Pflaumen und Zwetschgen sowie Weintrauben. Außerdem die Gemüsearten Fenchel, Gurke, Kohlrabi, Möhre, Gemüsepaprika, Radieschen, Stangensellerie, Tomate und Zucchini.

Das Kompetenzzentrum Ökolandbau Niedersachsen bearbeitet das Thema Schulobst im Rahmen eines vom Land Niedersachsen finanzierten Projektes. Es hat die Aufgabe, den Bio-Anteil zu stärken. 70 Prozent der rund 900 niedersächsischen Schulen, die am Schulobstprogramm teilnehmen, bestellen Bio-Obst und Bio-Gemüse.

Stand: 24.02.2017