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Griechische Umwelt- und Klimaschutzagentur zu Gast
Region Hannover dient als Modell für Umrüstung griechischer Straßenbeleuchtung

Umweltfragen, Klimaschutz und Straßenbeleuchtung: Für Kommunen aus Griechenland dient die Region Hannover als Vorbild und Modell. Eine siebenköpfige Delegation der griechischen nationalen Umwelt- und Klimaschutzagentur (CRES) war am Mittwoch und Donnerstag, 18. und 19. Januar 2017, zu Gast in und bei der Region Hannover, um sich über die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf verbrauchsarme LED-Lampen zu informieren. Regionspräsident Hauke Jagau begrüßte die Gäste. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten von Enercity war auch ein Gang durch das Lampentestfeld in der List geplant.

Die CRES wird vom Präsidenten Vasileios Tsolakidis geleitet und hat den Auftrag der griechischen Regierung, die Umrüstung der Straßenbeleuchtung in ganz Griechenland konzeptionell und fachlich zu begleiten. Vom griechischen Verband der Kommunen begleitet der Bürgermeister der Insel Thassos Konstantinos Chatziemmanouill die Delegation.

Der Besuch findet im Rahmen des Engagements der Region in der Deutsch-Griechischen Versammlung (DGV) statt. Sie bemüht sich schwerpunktmäßig um die konkrete Zusammenarbeit zwischen deutschen und griechischen Kommunen, Regionen sowie Bürgerinnen und Bürgern. Gegründet wurde die DGV nach einem Treffen zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und dem ehemaligen Ministerpräsidenten Georgios Papandreou im März 2010. Von der Kontaktstelle im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ), die alle Projekte koordiniert, wird Christoph Schumacher-Hildebrand am Empfang im Regionshaus teilnehmen.

Stand: 23.01.2017