Hintergrundinfo

Tipps für den Öko-Weihnachsbaumkauf

Für Weihnachtsbaumkulturen, die außerhalb des Waldes angelegt werden, gelten die Richtlinien für den naturgemäßen Gartenbau. Diese von Naturland, Bioland oder Demeter zertifizierten und kontrollierten Bäume erfüllen auch die EU-Bio-Verordnung.

© Julien Christ / www.pixelio.de


Bäume aus Naturland Waldbetrieben
Naturland Weihnachtsbäume aus anerkannt ökologischer Waldnutzung stammen aus Wäldern, die nach Naturland Richtlinien bewirtschaftet werden. Diese Richtlinien wurden von Naturland zusammen mit den Umweltverbänden Robin Wood, Greenpeace und BUND erarbeitet.

Wichtige Kriterien sind dabei der Verzicht auf Kahlschlag, Pestizide, Düngungen und Entwässerungsmaßnahmen sowie auf das Pflanzen von Bäumen, die am Standort nicht heimisch sind. Es wird möglichst wenig in die natürlichen Entwicklungsabläufen eingegriffen und zehn Prozent des Waldes als Referenzflächen ganz aus der Nutzung genommen. Alle Naturland Walbetriebe tragen zusätzlich auch das internationale Zertifikat des FSC ( Forest Stewardship Council, siehe unten).

Bäume aus FSC-Forstbetrieben
Das Forest Stewardship Council (FSC) vergibt das FSC-Zertifikat an Forstbetriebe in aller Welt, mit einer ökologisch verträglichen und sozial gerechten Waldwirtschaft.

Diese Betriebe folgen strengen Regeln:
Genmanipulierte Baumarten sind tabu, der Einsatz von Pestiziden ist verboten oder streng geregelt, das Holz muss schonend aus dem Wald geholt werden und die Vielfalt von Pflanzen und Tieren soll erhalten bleiben. Und schließlich regelt das Zertifikat auch soziale Faktoren, wie die Arbeitsbedingungen der Waldarbeiter und die Rechte der einheimischen Bevölkerung. Es ist kein "Öko-Siegel", doch wird es weltweit von den meisten Umweltorganisationen als Mindeststandard einer verantwortbaren Forstwirtschaft akzeptiert.

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite www.fsc.org.

Bäume aus dem PEFC-Forstbetrieben
Die Richtlinien für das Siegel "Pan European Forest Council" basieren auf den sogenannten Helsinki-Kriterien der europäischen Forstminister:
Vorrangiges Ziel von PEFC ist die Dokumentation und Verbesserung der nachhaltigen Waldbewirtschaftung im Hinblick auf ökonomische, ökologische sowie soziale Standards.

Der PEFC-Prozess wurde 1998 von skandinavischen, französischen, österreichischen und deutschen Waldbesitzern zusammen mit Vertretern der Holzwirtschaft initiiert (Memorandum).

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite www.pefc.de


Bezugsadresse in der Region

Kürbishof Jens Grastorf
Bundesstraße 10, 30989 Gehrden-Ditterke (direkt an der B 65)
Tel: 05108-923536
E-Mail: b_boo@web.de

Weihnachtsbäume aus eigenem Anbau werden nach Bioland-Richtlinien erzeugt. Der Unterwuchs wird gemährt, Pflanzenschutzmittel werden nicht verwendet, Jungpflanzen werden teilweise aus einer Bio-Baumschule zugekauft.
Angeboten werden Blaufichten, Rotfichten, Serbische Fichten, Nordmann-, Colorado-, Kork- und Fasertannen.
Ausschließlich gesägte Ware.

  • Der Verkauf findet vom 10. - 24.12.2016, jeweils von 9.00 -17.00 Uhr auf dem Hof statt


  • und am 17.12.2016 auf dem Bauernmarkt in Gehrden, von ca. 8:00 - 12:30 Uhr.



  • Da die Weihnachtsbäume noch zu klein sind, veranstaltet das niedersächsische Forstamt Fuhrberg dieses Jahr kein Weihnachtsbaumschlagen im Misburger Wald.


    Stand: 12.12.2016