Hintergrundinfo

Smoothies gegen Frühjahrsmüdigkeit

Wenn der Körper im Frühling von Winter auf Sommer umstellt ringen zwei mächtige Rivalen um die Vorherrschaft im Hormonhaushalt: das Schlafhormon Melatonin und das Glückshormon Serotonin. Die Folge: Frühjahrsmüdigkeit. "Das kann anstrengend werden", erläutert BIOSpitzenkoch Dr. Harald Hoppe. Sein Rezept gegen die gefürchtete Mattigkeit in Kopf und Körper sind selbst gemixte Smoothies, frische Ganzfruchtdrinks voll hochdosierter Mikronährstoffe, auch "Vitalstoffe". "Durch den täglichen Stress sind die Anforderungen an unsere Ernährung schon extrem hoch. Im Frühjahr, wenn der Stoffwechsel sich wieder umstellt, steigt der Bedarf an Spurenelementen, Vitaminen und Mineralstoffen. Mein Rezept für Frühjahresschwung statt Müdigkeit: viel frisches Obst und Gemüse täglich!" In Smoothies lassen sich gleich viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten miteinander kombinieren. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung können die leckeren Mixgetränke gelegentlich bis zu zwei Portionen Obst oder Gemüse ersetzen.

Cremiger Rohstoff: unkompliziert und effizient

Schnell gemixt lassen sich die samtigen Muntermacher mühelos in den Tagesablauf integrieren. "In Sachen Ernährung sind Smoothies ideale Partner: unkompliziert, effizient, facettenreich. Sie enthalten eine hohe Menge bioaktiver Stoffe", so Hoppe. Der promovierte Agrarwissenschaftler verwendet von Obst und Gemüse fast alles, vom Apfel zum Beispiel auch die Schale und das Kerngehäuse. Besonders in der Schale und in der Randschicht steckt eine hohe Nährstoffdichte: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, sekundäre Pflanzen- und Ballaststoffe. "Bei Smoothies ist mir die Bioqualität der Zutaten besonders wichtig, denn Obst und Gemüse kommen mit deutlich weniger Rückständen von Pflanzenschutz- und ohne chemische Konservierungsmittel ins Glas", erklärt der BIOSpitzenkoch. "Smooth", also weich und geschmeidig, werden die frischen Drinks mit ein paar einfachen Tricks: "Je nach Rezept verwende ich für die cremige Konsistenz Bananen", so Hoppe. Ein zusätzlicher Wert für die Gesundheit ergibt sich durch die Beigabe vonvon Leinöl, Leinsamen oder Walnüssen, die für den menschlichen Körper wichtige Omega-3-Fette enthalten.

Nährstoffenergie, fein püriert und schnell verfügbar

Generell sollten Obst oder Gemüse sowie Wasser und Eis etwa im Verhältnis eins zu eins gemixt werden. Wichtig ist ein leistungsstarker Standmixer, der mindestens 25.000 Umdrehungen erreicht. Beim Mixen werden die Zutaten stark zerkleinert und dabei Zellstrukturen aufgebrochen. Die enthaltenen Nährstoffe können so besser verwertet werden. Obst und rohes Gemüse werden zunächst grob zerschnitten und dann ganz einfach im Mixer mit Eis und Wasser fein püriert. Für einen Smoothie werden etwa 100 Gramm Obst oder Gemüse verwendet. Der geschmacklichen Smoothie-Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Im Obst-Smoothie lassen sich als Basis Äpfel, Orangen und Bananen gut kombinieren und je nach Geschmack oder Nährstoffbedarf ergänzen. Für einen Gemüse-Smoothie empfiehlt Harald Hoppe zum Beispiel die Kombination von Tomate, roter Paprika, Gurke, Stangensellerie, Apfel und Petersilie. Am liebsten verwendet der BIOSpitzenkoch saisonales Obst und Gemüse aus heimischen Gebieten. "Ab April ist auch im Obst- und Gemüseregal Schluss mit der Frühjahrsmüdigkeit: Dann kommen jeden Monat neue frische und heimische Produkte in meinen Mixer."

Zubereitungstipps vom BIOSpitzenkoch: