Hintergrundinfo

Schahatzsuche per GPS
aha verlängert beliebte Geocache-Reihe mit zwölf Caches in der Region Hannover rund um die Themen Entsorgung und Straßenreinigung

Ursprünglich Abfall - dann Wertstoff: ein Prozess, der zunehmend mehr werthaltige "Abfälle" zur Sekundär-Rohstoffquelle werden lässt. Schätze, die durch innovative Abfallwirtschaft gehoben werden wollen. Spielerisch Schätze suchen mit Hilfe von GPS-Empfänger und geografischer Koordinaten aus dem Internet, das begeistert mittlerweile Millionen Menschen, die in ihrer Freizeit auf Geocache-Suche gehen. Die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha) hat in ihrer "Schahatzsuche" per GPS beide Aspekte vereint. Die im vergangenen August gestartete Geocache-Reihe mit zwölf Verstecken in der Region Hannover rund um die Themen Entsorgung und Straßenreinigung war ursprünglich auf ein Jahr angelegt. Jetzt wird sie aufgrund der großen Beliebtheit um ein weiteres Jahr verlängert.

4.350 Mal haben Geocacher aus ganz Deutschland im ersten Jahr die aha-Caches gesucht und gefunden. 1.110 Mal haben die Fans der modernen Schnitzeljagt so genannte Favoritenpunkte vergeben. "Um mit einem Favoritenpunkt den Lieblingscache bewerten zu können, müssen die Cacher vorher zehn Verstecke gefunden haben. Dass die Schahatzsuche so viele Favoritenpunkte erhalten hat, ist also eine besondere Auszeichnung für die aha-Caches", weiß Daniel Pflieger von den Hannoveraner Geocache-Spezialisten von "Geheimpunkt", die die Serie im Auftrag von aha ausgearbeitet und angelegt haben.

Auch im weltweiten Vergleich gehört eine Geo-Tour aus Hannover zu den beliebtesten: Unter dem Titel "Ge(o)heimnisse der Region Hannover" wurden in diesem Jahr die zwölf Caches von aha mit 17 musikalische Caches der Region Hannover und 20 weiteren Caches im Grünen Ring zusammengefasst. Insgesamt wurden die 49 attraktiven Verstecke bisher 6.530 Mal gefunden und 1.791 Favoritenpunkte vergeben. Damit führt Hannover die Weltrangliste der Geo-Touren an und lässt Washington, Georgia oder Pennsylvania hinter sich. Aufgrund der Beliebtheit in der Region Hannover und über die Grenzen hinaus hat aha sich dazu entschlossen, die Geocaching-Tour für ein weiteres Jahr zu verlängern.

"Die GPS-Schnitzeljagt begeistert viele Menschen. Sie finden auf diesem Wege nicht nur attraktive Verstecke, sondern auch Zugang zu neuen Themen. aha hat davon jede Menge zu bieten, vor allem rund um Entsorgung und Recycling von Wertstoffen im Abfall", sagt aha-Geschäftsführerin Kornelia Hülter und ergänzt: "Wer auf unsere Schahatzsuche geht, lernt aha und das Dienstleistungsspektrum dahinter auf spannende Art kennen. Zeitgleich bereichern wir mit dieser Reihe die Attraktivität der Freizeit-Region Hannover und schaffen einen touristischen Mehrwert."

Die zwölf Caches sind im Stadtgebiet der Landeshauptstadt Hannover sowie auf den Wertstoffhöfen in Garbsen, Pattensen und Bissendorf verteilt. Die Schätze, die gefunden werden wollen, sind in entsprechend präparierten, verankerten und beklebten Aktionsmülleimern, in die kein Abfall eingeworfen werden kann, sowie in einer Streugutkiste versteckt. Die Verstecke ("Geocaches", kurz "Caches") werden anhand geographischer Koordinaten im Internet veröffentlicht und können anschließend mit Hilfe eines GPS-Empfängers oder einem Smartphone gesucht werden. Nach Registrierung auf der Internetseite www.geocaching.com kann man loslegen. Für jeden gefundenen regulären Cache gibt es Punkte. Hat man während der Schahatzsuche fünf Caches entdeckt, winkt ein Bonuscache - und damit zusätzliche Punkte, die einem im Ranking mit andern Schatzsuchern nach vorne bringen.

Neben den Schätzen, die mal mit Hilfe einer Taschenlampe, mal unter Einsatz von mitzubringenden Heftzwecken und ähnlichen Hilfsmitteln geborgen werden wollen, steckt in den "Schatzkisten" auch ein Aktionsheft. Damit können Geocacher jederzeit an einer der zwölf Stationen autark und analog auch ohne Online-Registrierung starten und auf Entdeckungstour gehen. Einzige Ausnahme: Die Schatzsuche auf den Wertstoffhöfen ist nur während der Öffnungszeiten möglich.

Geocacher sind in der Regel disziplinierte Spieler, die den Fundort so wieder herrichten, wie sie ihn vorgefunden haben. Dennoch lässt aha alle Caches regelmäßig überprüfen, um zu gewährleisten, dass sie voll funktionsfähig sind und aha-Momente bergen. Nicht-Cacher können sich auf der Aktionswebseite www.schahatzsuche.de über die Geocache-Reihe von aha informieren und auch darüber einsteigen.

Stand: 26.08.2014