Hintergrundinfo

Vorratsschädlingen in Nahrungsmitteln vorbeugen

Wenn auf der Mehltüte Spinnfäden und im Müsli versponnene Klumpen zu sehen sind, waren Vorratsschädlinge am Werk. Einem Befall lässt sich vorbeugen, indem man die Küche regelmäßig von Essensresten, Krümeln und Staub befreit. Backzutaten und Gewürze, die nur selten verwendet werden, müssen öfter untersucht werden. Generell können Vorratsschädlinge alle Lebensmittel bis auf Salz und reine Fette befallen. Besonders häufig sind aber Getreide und Getreideprodukte betroffen.

Befallene Nahrungsmittel dürfen nicht mehr verzehrt werden, sondern kommen dicht verpackt außerhalb der Wohnung in einen Abfallbehälter. Anschließend sollte man Schränke und Regale gründlich durchsuchen und auswaschen. Vorratsschädlinge verschmutzen Lebensmittel mit Häutungsresten, Kot und Spinnfäden. Das kann nicht nur die Qualität des Produkts beeinträchtigen, sondern beim Verzehr auch zu Hauterkrankungen, Allergien und Darmbeschwerden führen.

Heike Kreutz, aid

Stand: 08.06.2011