Hintergrundinfo

Die Pimpinelle: Frisch und nussig im Geschmack

Die Pimpinelle wird bereits seit dem Mittelalter als Gewürz verwendet und verleiht zahlreichen Speisen eine frische nussige Note. Das Küchenkraut kann, in Essig oder Zitronensaft eingelegt, für frische Salate verwendet werden. Die mildwürzigen Blätter geben aber auch Fisch- und Gemüsegerichten, Kräutersuppen, Quark- und Eierspeisen eine besondere Note. Im Sommer sorgt die Pimpinelle für Erfrischung, wenn man sie ähnlich wie Borretsch zur Aromatisierung von gekühlten Getränken einsetzt. Auch in der bekannten Frankfurter Soße ist neben hart gekochten Eiern, Essig, Öl und weiteren Kräutern wie Petersilie, Kerbel und Estragon die Pimpinelle enthalten.

Hobbyköche sollten nur ganz junge Blätter verwenden, die sich einfach vom Stängel streifen lassen. Am besten gibt man das Kraut erst in das fertige Gericht, da es beim Kochen das frische Aroma verliert. Pimpinelle, auch Kleiner Wiesenknopf genannt, ist eine heimische Pflanze, die auf Mager- und Kalkrasen, aber auch in bunt gemischten Wiesen wächst. Die mehrjährige Pflanze lässt sich problemlos im eigenen Garten anpflanzen. Sie kann das ganze Jahr über geerntet werden, am besten aber während der Blütezeit von Juni bis September.

Heike Kreutz, aid

Stand: 08.06.2011