Hintergrundinfo

Karnevals-Krapfen


Zutaten (für vier Personen):

*500 g Dinkelmehl (Typ 1050)
*75 g Butter
*2 Eier
*200 ml Milch
*50 g Honig
*1 Frischhefewürfel
*1 kg Kokosfett
*Marmelade (je nach Wunsch zum Beispiel Aprikosen- oder Erdbeermarmelade)
*Nudelholz
*Küchenkrepp

Zubereitung:
Die Milch in einem Topf lauwarm erhitzen. Hefewürfel zerbröseln und mit 1 EL Honig in der erwärmten Milch auflösen. Das Mehl in einer Rührschüssel mit der Milch-Honig-Hefe-Lösung zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig mit etwas Mehl bestäuben und etwa 15 Minuten in der Schüssel an warmer Stelle gehen lassen.

Die Butter in einer Pfanne einschmelzen. Anschließend die Eier, den restlichen Honig unterrühren und die zerlassene Butter mit dem Teig verkneten. Den Teig mit einem Rührlöffel schlagen, bis er Blasen wirft. Danach den Teig weitere 20 Minuten an warmer Stelle gehen lassen.

Die Hälfte des Teigs mit einem Nudelholz fingerdick ausrollen. Mit Hilfe einer Tasse (etwa 5 cm Durchmesser) die Krapfen in der ausgerollten Teighälfte vormarkieren. Die Marmelade jeweils mittig auf die Krapfenböden geben. Die zweite Teighälfte ausrollen und über den mit Marmelade belegten Boden legen. Die Krapfen nun mit der Tasse komplett ausstechen. Die ausgestochenen Krapfen auf eine Platte geben und mit einem sauberen Küchentuch bedeckt weitere 15 Minuten an warmer Stelle gehen lassen.

Das Kokosfett in einem flachen Topf erhitzen und die Krapfen darin etwa 3 Minuten ausbacken. Die Krapfen anschließend auf Küchenkrepp abtropfen und auskühlen lassen.

Tipp:

Hefeteig geht besonders gut in Heizkörpernähe. Die Krapfen können nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestreut werden.

Schon gewusst?

Dinkel gehört zur Familie der Weizensorten. Er ist eng mit dem heute bekannten Weichweizen verwandt. Noch im 19. Jahrhundert wurde in vielen Regionen Europas Dinkel angebaut. In Deutschland war Baden-Württemberg die Hauptanbauregion für Dinkel. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde dann der Dinkel fast vollkommen verdrängt und wäre fast in Vergessenheit geraten.

Die Biolandwirte entdeckten den Dinkel wieder als ein attraktives, für die ökologische Landwirtschaft gut geeignetes Getreide. Dinkel ist für feuchte wie für trockene Anbauregionen geeignet und im Vergleich zu Weizen und Roggen nicht so anspruchsvoll an den Boden.


Ihr BIOMomente-Team wünscht Ihnen einen guten Appetit!

Die Zutaten erhalten Sie aus kontrolliert ökologischem Anbau in Ihrem
Bioladen oder in Supermärkten mit Biosortiment.