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Thermografie: Mit Wärmebildern Energielecks entlarven

Heizkosten fressen ein immer größeres Loch in den Geldbeutel. Da lohnt es sich, auf eine ordentliche Dämmung zu achten und Wärmebrücken zu entfernen. Doch viele Eigenheimbesitzer kennen die energetischen Schwachstellen ihres Hauses nicht. Hier kann eine Thermografieaufnahme aufklären. Das bei Nacht und Minusgraden angefertigte Infrarotbild dokumentiert undichte Fenster, Heizkörpernischen und ungedämmte Rollladenkästen.

"Die Energielecks sind für das menschliche Auge nicht zu erkennen. Aber die Thermografieaufnahme zeigt, wo die meiste Wärme entweicht und wie es um die Dämmung von Dach und Fassade steht", erläutert Wilhelm von Elling, Energieberater der Verbraucherzentrale in Niedersachsen. Damit liefern die Aufnahmen konkrete Hinweise, ob und an welchen Gebäudeteilen sich eine Modernisierungsmaßnahme lohnt. Aber: Die Auswertung der bunten Bilder erfordert ein hohes Maß an Fachwissen und Erfahrung. Daher ist eine Bewertung der Aufnahmen durch Experten, zum Beispiel durch die unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale, sinnvoll. Denn der Thermograf ist nicht zwingend auch ein Fachmann für energiesparende Sanierungsmaßnahmen.

Wer plant, sein Haus zu modernisieren und Fragen zum weiteren Vorgehen hat, dem helfen die unabhängigen Energieexperten der Verbraucherzentrale unter der Telefonnummer 09001-3637443 (0,14 €/Min. aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Es kann auch ein persönlicher Termin für 5 Euro in der nächstgelegenen Beratungsstelle vereinbart werden.

Stand: 16.02.2011