Hintergrundinfo

Dekorativ und vitaminreich:
Die Sternfrucht in der Weihnachtszeit

Vor allem in der Weihnachtszeit wird die Sternfrucht gerne in der Küche verwendet. Denn das vitaminreiche Obst ist nicht nur schön anzusehen, sondern auch geschmacklich ein Genuss. Die Sternfrucht heißt so, da sie im Querschnitt einen fünfzackigen Stern ergibt.

Sie wird gerne als Fingerfood und zum Dekorieren von Cocktails und Desserts eingesetzt. Die Exotin mit dem süß-säuerlichen Aroma schmeckt aber auch zu Geflügel und im Obstsalat, im Kompott, in der Konfitüre und als Tortenbelag. Ursprünglich stammt die Karambole, wie die Sternfrucht auch genannt wird, aus Südostasien. Im Handel ist sie ganzjährig

© TomTomFlash / pixelio.de

erhältlich und wird aus Malaysia, Indonesien, Thailand, Brasilien, Kolumbien oder Israel importiert. Sternfrüchte werden unreif geerntet. Die grüne Frucht ist zwar schon genießbar, aber noch sehr sauer. Mit zunehmender Reife entwickelt sich ihre Süße, und die Farbe wechselt über Gelb in einen satten Bernsteinton. Am besten schmeckt die Karambole, wenn die Kanten der Längsrippen bereits leicht braun sind. Die Schale der gewaschenen Frucht und die Kerne im Inneren können mitgegessen werden. Bei einer Temperatur von 10 °C kann das Obst bis zu fünf Wochen lang nachreifen.

Heike Kreutz, aid


Stand: 17.12.2010