Hintergrundinfo

Zimt und Zimtgebäck

Nach neuen Untersuchungen ist industriell hergestelltes Zimtgebäck heute viel geringer mit dem Schadstoff Cumarin belastet als noch vor einigen Jahren - wie in den aktualisierten Beiträgen zum Thema Zimt auf www.was-wir-essen.de nachzulesen ist.

Cumarin ist ein Aromastoff, der natürlicherweise vor allem in Cassia-Zimt vorkommt. Bei einem kleinen Teil der Bevölkerung, der empfindlich auf Cumarin reagiert, kann er Leberschäden auslösen. Die Lebensmittelüberwachung hat festgestellt, dass viele Hersteller inzwischen ihre Rezepturen geändert haben. Kekse, Müsli, Süßspeisen und anderen

© Lysann Morgenstern / pixelio.de

zimthaltige Produkte enthalten in der Regel kaum noch Cumarin. Dennoch gilt die Regel: Knabbern statt futtern! Von stark zimthaltigem Weihnachtsgebäck wie Zimtsternen sollten kleine Kinder nur wenige Stücke essen. So sind negative Auswirkungen auf die Gesundheit nicht zu erwarten. Verwenden Sie für Selbstgebackenes möglichst Ceylon-Zimt, der kaum Cumarin enthält.

Heike Kreutz, aid