Hintergrundinfo

Auszahlungen aus Forstinvestments über Prognose:
ForestFinance schüttet Erträge an Investoren aus

Aufgrund höherer Tropenholz-Preise und Zusatzerträgen aus Setzlingen und Samen-Verkauf wurden ursprüngliche Prognosen deutlich übertroffen

Bonn. ForestFinance, größter Anbieter von Forstdirektinvestments in Europa, vermeldet Auszahlungen aus ersten Wertforstungen an seine Investoren. Das Holz aus den selbst gepflanzten und bewirtschafteten Forsten in Panama konnte aufgrund hoher Holzpreise äußerst gewinnbringend vermarktet werden. Die bei der Anpflanzung Ende der 1990er Jahre an die Investoren getroffene Auszahlungsprognose konnte deshalb sogar übertroffen werden. ForestFinance ist damit der erste Anbieter von Walddirektinvestments, der Erträge aus eigenen gepflanzten und bewirtschafteten Forsten an seine Kunden ausgeschüttet hat.

Durchforstungshölzer an indischen Holzhändler:
Im ersten Halbjahr 2010 führte die ForestFinance Gruppe in Panama erstmals in mehreren Hundert Hektar der eigenen Forste in größerem Umfang Wertforstungen durch. Von Februar bis Juni wurden Teak-, Amarillo-, Mahagoni- und Zapatero-Bäume geerntet und als Rundholz vermarktet. Käufer der zwischen 20 und 40 cm durchmessenden Stämme war ein indischer Holzhändler. ForestFinance Förster Sebastian Gräfe, der die Zwischenernte geplant und gemeinsam mit dem ForestFinance Team in Panama durchgeführt hat: "Wir haben zunächst die verschiedenen Baumarten gesichtet und die einzelnen Zukunftsbäume ausgewählt. Wichtig war dann vor allem eine genaue Ablaufplanung und Logistik im Forst, um so effektiv und umweltschonend wie möglich zu arbeiten." Für ForestFinance war dies die erste größere Wertforstung in den Wäldern, die in den Jahren 1997 bis 2000 aufgeforstet wurden. Das Rundholz wurde direkt am Wald verkauft und auf Container zum Export nach Indien verladen.

Ertragsprognose von Ende der 1990er übertroffen:
ForestFinance Geschäftsführer Harry Assenmacher: "Es ist wirtschaftlich sehr erfreulich, dass wir selbst für diese jungen Durchforstungshölzer einen Durchschnittspreis von 200 USD pro Festmeter erzielt haben." Abhängig von Holzart und Dicke schwankten die Preise zwischen 120 und 300 USD pro Festmeter. Die ursprüngliche Preisprognose der 1990er Jahre wurde damit um 50 bis 150 Prozent übertroffen. "Die Ertragsaussichten für qualitativ hochwertige und ökologisch zertifizierte Edelhölzer sind auch in Zukunft sehr Erfolg versprechend, wenn forstlich gute Arbeit geleistet wurde", kommentiert Assenmacher das Ergebnis. "Zwar sind die absoluten Auszahlungen an die Einzelinvestoren noch relativ gering", so Assenmacher weiter. "Die deutlich höheren Holzpreise machen jedoch auch zukünftig bei der Schlussernte einen höheren Ertrag sehr wahrscheinlich. "

Verkaufserträge von Samen und Setzlingen weitere Erlösquellen:
Zusammen mit der Auszahlung aus dem Holzverkauf erhalten einige Investoren auch Erträge aus dem Verkauf von hochwertigem Samenmaterial und Setzlingen. Dies ist eigentlich ein Nebenertrag, der aber immer bedeutender wird. "Zertifiziertes hochwertiges Samen- und Setzlingsmaterial von heimischen Baumarten ist in Mittelamerika sehr rar und hoch gefragt", berichtet die leitende ForestFinance Forstingenieurin Yaels Camacho in Panama.