Hintergrundinfo

Kürbislaternen zu Halloween:
Fruchtfleisch sinnvoll verwerten

(aid) - Am 31. Oktober ist Halloween. Dann gibt es wieder schaurig-schöne Kürbislaternen vor den Haustüren zu sehen. Wer diese Tradition mitmachen möchte, kann gleichzeitig auch seinem Gaumen eine Freude bereiten. Denn das Fruchtfleisch vom Kürbis eignet sich für zahlreiche Gerichte. Ob roh im Obstsalat, gegart und püriert in einer feinen Suppe, als Beilage zubereitet oder im süßen Auflauf - Kürbis ist vielseitig wie kaum ein anderes Gemüse.

Jede Sorte hat ein spezielles Aroma, wobei der Riesenkürbis häufig nicht besonders schmackhaft ist. Wer den Kürbis nicht nur als Laterne nutzen möchte, sollte kleinere Exemplare wie den Hokkaido bevorzugen. Das beim Schnitzen anfallende Fruchtfleisch lässt sich klein schneiden, blanchieren und bis zur weiteren Verwendung einfrieren.

©BLE, Bonn/Foto: Thomas Stephan

Halloween hat vor allem in den USA und England eine lange Tradition. Es ist die Nacht der verirrten Seelen, die Nacht von Samhain - ein Fest, das dem keltischen Todesgott gewidmet war. Eine Legende besagt, dass zu Halloween die Toten auferstehen und sich neue Körper suchen. Mit schaurigen Kostümen und viel Lärm versuchten schon die Kelten, die Verstorbenen zu vertreiben. Die Kürbislampe gehört zu Halloween einfach dazu. In einen ausgehöhlten Kürbis wird eine Fratze geschnitzt. Eine brennende Kerze im Kürbis bringt die Fratze zum Leuchten.

Heike Kreutz, aid