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Erfolgreicher Verbraucherschutz in Niedersachsen

Hannover. Niedersachsens Verbraucher können beruhigt sein: Die Sicherheit der Lebensmittel und Kosmetika, der Kleidungsstücke und Spielwaren, ist gewährleistet. Das bestätigen die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen im gesundheitlichen Verbraucherschutz 2009 erklärte Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Astrid Grotelüschen bei der Vorstellung des Verbraucherschutzberichts 2009 am 12. August 2010 auf einer Pressekonferenz in Hannover.

Sie freute sich, den Verbraucherinnen und Verbrauchern erstmals den Verbraucherschutzbericht über die Ergebnisse der amtlichen Kontrollen in einer neuen Form in zwei Bänden zu präsentieren. "Wichtige Themen aus dem täglichen Leben haben wir in leicht lesbarer und verständlicher Form in einem speziell für Verbraucher angefertigten Bericht zusammengefasst." In einem zweiten Teil sind mehr fachliche Details enthalten, die in gewohnter Form von der Fachöffentlichkeit genutzt werden können.

Gemeinsam mit dem Präsidenten des Niedersächsischen Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Prof. Dr. Eberhard Haunhorst sowie Dr. Hubert Meyer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Landkreistages (NLT), stellte sie Auszüge aus dem breiten Spektrum der Beiträge vor, der von Babybrei über Shrimps bis hin zu Spirituosen und Wein reicht.

Auch Gegenstände des täglichen Bedarfs werden jährlich hinsichtlich der stofflichen Beschaffenheit sowie auf Rückstände und andere unerwünschte Stoffe hin untersucht und ihre Kennzeichnung geprüft.

Das Ergebnis der amtlichen Kontrollen 2009 ist erfreulich: Die meisten Proben entsprachen den hohen Anforderungen des Lebensmittelrechts. In Niedersachsen koordiniert das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung die Lebensmittel- und Veterinärüberwachung. Die Kontrollen vor Ort und die Probennahme werden von den Behörden der Landkreise, kreisfreien Städte sowie der Region Hannover durchgeführt. Im Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) werden diese Proben wissenschaftlich untersucht und ausgewertet.

Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung Astrid Grotelüschen zeigt sich sehr zufrieden über die gute Kooperation der kommunalen Einrichtungen und Landesbehörden: "Durch die enge Zusammenarbeit der einzelnen Behörden werden Verbraucherinnen und Verbraucher in Niedersachsen effizient geschützt." Verbraucher könnten sich darauf verlassen, dass von den täglich benutzten Gegenständen oder konsumierten Lebensmitteln keine Gefahr ausgehe.

Professor Dr. Eberhard Haunhorst, Präsident des LAVES, berichtete über Tätigkeiten und Untersuchungsergebnisse des Landesamtes. Der zweite Teil des Verbraucherschutzberichtes enthält Hintergrundinformationen aus den Bereichen Tiergesundheit und Tierschutz, mehr Details zu Lebensmitteluntersuchungen und schildert die Überwachung im Bereich Viehfutter, die beim LAVES liegt. "Die Labore des LAVES zählen zu den modernsten in Europa und führen jährlich über 2,7 Millionen Untersuchungen durch", erläuterte Professor Dr. Haunhorst.

"Fast 95.000 Betriebe unterliegen in Niedersachsen der Lebensmittelüberwachung", berichtet Dr. Hubert Meyer, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Niedersächsischen Landkreistages (NLT). Alle Lebensmittel verarbeitenden Betriebe würden regelmäßig und unangemeldet überprüft. "Gehen bei uns Verbraucherbeschwerden ein, führen wir zusätzlich Betriebsinspektionen durch", so Meyer.

Im Jahr 2009 wurde in Niedersachsen ein Viertel der kontrollierten Betriebe beanstandet. Insgesamt wurden über 27.000 Lebensmittelproben genommen und untersucht. Ein großer Aufwand für die Wahrung des gesundheitlichen Verbraucherschutzes. "Aber nur so kann Verbraucherschutz wirken", sind sich alle Beteiligten einig.