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Schulmilch - Absatz lässt zu wünschen übrig
Wer macht was zum 11. Weltschulmilchtag?

(aid) - Schulmilch ist bei Schülerinnen und Schülern nicht mehr so beliebt wie sie einmal war. Der Absatz von durch die Europäische Union begünstigt abgegebenen Schulmilcherzeugnissen ist seit 1993 bis zum Schuljahr 2008/09 um knapp 72 Prozent gesunken. In Deutschland nehmen nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) nur noch sechs Prozent aller Schülerinnen uns Schüler am Schulmilchprogramm teil.

Julia Klöckner, Parlamentarische Staatssekretärin im BMELV hat kürzlich zu einem Runden Tisch Schulmilch eingeladen und mehr Anstrengungen zur Erhöhung des Schulmilchabsatzes gefordert. Dabei gehe es in erster Linie um eine ausgewogene Ernährung der Kinder für einen leistungsfähigen Schulalltag. Einer nachhaltigen Ernährungserziehung in den Schulen und einer stärkeren Verankerung des Themas in den Lehrplan komme eine besondere Bedeutung zu.
Erste Initiativen und Aktionen könnten schon in diesem Herbst starten. Denn am 29. September 2010 dreht sich auch weltweit alles um die Schulmilch. Zum internationalen "Weltschulmilchtag" engagieren sich Verbände und Unternehmen aus der Milchwirtschaft, um sich für die Schulmilch einzusetzen. Die "Initiative Milch" (Bonn) hat dazu unter www.weltschulmilchtag.de eine Plattform ins Leben gerufen, auf der ab sofort Verbände Aktionen rund um das Thema Schulmilch kostenfrei einstellen können.

Renate Kessen, www.aid.de

Weitere Informationen rund um das EU-Schulmilchprogramm, zu zahlreichen Initiativen in den Bundesländern sowie Hinweise auf Material für einen spannenden Unterricht zum Thema Milch finden Sie im Internet auf www.aid-macht-schule.de