Hintergrundinfo

Solare Regionalliga gestartet

Passend zur Sonnensaison startet auch die Solare Regionalliga in der Region Hannover wieder. Im Rahmen des Solarfests am 16. Mai hat die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde die inzwischen siebte Wettbewerbssaison offiziell eröffnet.

Eröffneten den Solarwettkampf der Kommunen: die stellvertretende Regionspräsidentin Doris Klawunde (Mitte), Udo Sahling, Geschäftsführer der Klimaschutzagentur, und Klimaprinzessin Kleo
Alle Städte und Gemeinden sind wieder aufgerufen, die Solaranlagen in ihrer Kommune zu zählen und an die Klimaschutzagentur Region Hannover zu melden. Die neue Saison hat erstmals eine zweijährige Laufzeit: Die Kür der Solarmeister wird erst im Herbst 2011 stattfinden. Die Klimaschutzagentur nutzt die Zeit, um ein Konzept zu entwickeln, den Wettbewerb auch auf andere erneuerbare Energien auszuweiten. "Wir wünschen uns viel Solarenergie - aber um unsere Klimaschutzziele zu erreichen, benötigen wir alle erneuerbaren Energien", so Klawunde. Hier kann ein erweiterter Wettbewerb einen Ansporn geben.

An der Solarmeisterschaft beteiligen sich alle 21 Städte und Gemeinden. Mit Unterstützung der Energie- und Umweltbeauftragten in den Kommunen werden Daten gesammelt, um herauszufinden, welche Gemeinde oder Stadt bei der Solartechnik die Nase vorn hat. Gewinner wird, wer die meisten Quadratmeter an Solarwärmeanlagen meldet und Solarstromanlagen mit der höchsten Nennleistung pro Einwohner vorweist. Amtierende Solarmeister sind Neustadt und Hemmingen.

Solaranlage jetzt melden

Ab sofort kann jeder Regionseinwohner seine Solaranlage den jeweiligen Energie- und Umweltbeauftragten seiner Kommune melden. Wer selbst keine Solaranlage besitzt, kann Anlagenbesitzer in der Nachbarschaft oder im Freundeskreis über diese Aktion informieren. Jeder Einsender erhält ein kleines Präsent. Die Anmeldekarte kann angefordert werden unter beratung@klimaschutzagentur.de, über die Info-Telefonnummer 0511 - 616 23 977 (Mo.+Do., 9-17 Uhr) oder bei den Umweltbeauftragten der Städte und Gemeinden.